Ein Seelsorger und ein Polizist ermitteln. Spannende Fälle im England der 1950er-Jahre
Die dritte Staffel von „Grantchester“ spielt im Jahr 1955 und konzentriert sich stark auf die persönlichen und emotionalen Konflikte der Hauptfiguren. Die Kriminalfälle treten dabei eher in den Hintergrund, sorgen aber nichtsdestotrotz für Krimi-Spannung.
"Auch in Staffel 3 gelingt es den Drehbuchautoren geschickt, in der Ausmalung dieser Wirren zwischen Melodramatischem und Tragikomischem zu changieren und nebenbei die Spannungsmomente nicht zu kurz kommen zu lassen. Die Verbrechen, die Sidney und Geordie aufzuklären haben [...] sind so konstruiert, dass sie dieses Zeitbild spannungsvoll erweitern.
Immer wieder geht es dabei um gesellschaftliche Schieflagen wie die Missachtung von Frauen bzw. das subkutane Gewaltpotenzial eines rigide geordneten sozialen Kosmos, der alles irgendwie „Andersartige“ [...] und Rebellionen gegen bestehende Rollenbilder streng sanktioniert. Und es geht um eine tief verwurzelte Bigotterie, die dazu führt, dass mancher im Zweifelsfall lieber tötet, anstatt unliebsamen oder schambesetzten Wahrheiten ins Auge zu blicken." (Felicitas Kleiner, auf: filmdienst.de)
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Sidney (James Norton) erhält eine Reihe anonymer Anrufe, die mit einer grausamen Mordserie in Verbindung stehen könnten.
Die dritte Staffel von „Grantchester“ spielt im Jahr 1955 und konzentriert sich stark auf die persönlichen und emotionalen Konflikte der Hauptfiguren. Die Kriminalfälle treten dabei eher in den Hintergrund, sorgen aber nichtsdestotrotz für Krimi-Spannung.
"Auch in Staffel 3 gelingt es den Drehbuchautoren geschickt, in der Ausmalung dieser Wirren zwischen Melodramatischem und Tragikomischem zu changieren und nebenbei die Spannungsmomente nicht zu kurz kommen zu lassen. Die Verbrechen, die Sidney und Geordie aufzuklären haben [...] sind so konstruiert, dass sie dieses Zeitbild spannungsvoll erweitern.
Immer wieder geht es dabei um gesellschaftliche Schieflagen wie die Missachtung von Frauen bzw. das subkutane Gewaltpotenzial eines rigide geordneten sozialen Kosmos, der alles irgendwie „Andersartige“ [...] und Rebellionen gegen bestehende Rollenbilder streng sanktioniert. Und es geht um eine tief verwurzelte Bigotterie, die dazu führt, dass mancher im Zweifelsfall lieber tötet, anstatt unliebsamen oder schambesetzten Wahrheiten ins Auge zu blicken." (Felicitas Kleiner, auf: filmdienst.de)
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Sidney (James Norton) erhält eine Reihe anonymer Anrufe, die mit einer grausamen Mordserie in Verbindung stehen könnten.