Ein Öko-Dorf im Bundesland Sachsen-Anhalt und seine Herausforderungen
Das Ökodorf Sieben Linden liegt in der Altmark, im Bundesland Sachsen-Anhalt. Die Dorfgemeinschaft bewirtschaftet mehr als 100 Hektar Land mit Wald, Acker, Gärtnerei und Siedlungsfläche. Die Menschen, die sich für ein Leben hier entschieden haben, sind Pioniere, die unter anderem Agroforstwirtschaft betreiben, um den Boden zu schonen. Schon lange bevor die Energiewende in Mitteleuropa Fahrt aufnahm, erzeugten die Sieben Lindener ihren Strom mit Solaranlagen.
Der ökologische Fußabdruck der Menschen, die in dieser Dorfneugründung aus dem Jahr 1997 leben und wirtschaften, beträgt laut einer Studie gerade einmal rund ein Drittel von dem deutscher Durchschnittsmenschen. Und noch etwas ist besonders an Sieben Linden: Das Dorf wächst - mitten in einem Bundesland, das an Bevölkerung verliert. Lebten zum Zeitpunkt der Dreharbeiten 2020 noch 140 Menschen in Sieben Linden, sind es Stand 2026 bereits 170. Das Durchschnittsalter der Sieben Lindener liegt mit 41 Jahren mehr als 7 Jahre unter dem von Sachsen-Anhalt insgesamt. 48,3 Jahre - das ist zugleich höchste Durchschnittsalter im bundesdeutschen Vergleich.
Filmemacher Michael Würfel ist seit 2007 Teil der Gemeinschaft Sieben Linden. Mit ihm leben drei Kinder, seine Partnerin sowie und ein Ko-Elternpaar, mit denen die Erziehungsarbeit geteilt wird. Ab dem Frühjahr 2020 hat er für diesen Film das Leben im Dorf mit der Kamera festgehalten.
Ziel der Dorfgestalter ist, mit nachhaltiger Lebensweise dazu beizutragen, dass alle Menschen auf der Welt gut leben können. Das birgt nicht weniger Tücken als das ganz normale Leben anderer Menschen auch. KEIN RICHTIG FALSCHES LEBEN ist ein unterhaltsames Porträt, entstanden in teilnehmender Beobachtung. Er zeigt aus nächster Nähe, was genau in Sieben Linden großartig und was besonders anstrengend ist.
Das Ökodorf Sieben Linden liegt in der Altmark, im Bundesland Sachsen-Anhalt. Die Dorfgemeinschaft bewirtschaftet mehr als 100 Hektar Land mit Wald, Acker, Gärtnerei und Siedlungsfläche. Die Menschen, die sich für ein Leben hier entschieden haben, sind Pioniere, die unter anderem Agroforstwirtschaft betreiben, um den Boden zu schonen. Schon lange bevor die Energiewende in Mitteleuropa Fahrt aufnahm, erzeugten die Sieben Lindener ihren Strom mit Solaranlagen.
Der ökologische Fußabdruck der Menschen, die in dieser Dorfneugründung aus dem Jahr 1997 leben und wirtschaften, beträgt laut einer Studie gerade einmal rund ein Drittel von dem deutscher Durchschnittsmenschen. Und noch etwas ist besonders an Sieben Linden: Das Dorf wächst - mitten in einem Bundesland, das an Bevölkerung verliert. Lebten zum Zeitpunkt der Dreharbeiten 2020 noch 140 Menschen in Sieben Linden, sind es Stand 2026 bereits 170. Das Durchschnittsalter der Sieben Lindener liegt mit 41 Jahren mehr als 7 Jahre unter dem von Sachsen-Anhalt insgesamt. 48,3 Jahre - das ist zugleich höchste Durchschnittsalter im bundesdeutschen Vergleich.
Filmemacher Michael Würfel ist seit 2007 Teil der Gemeinschaft Sieben Linden. Mit ihm leben drei Kinder, seine Partnerin sowie und ein Ko-Elternpaar, mit denen die Erziehungsarbeit geteilt wird. Ab dem Frühjahr 2020 hat er für diesen Film das Leben im Dorf mit der Kamera festgehalten.
Ziel der Dorfgestalter ist, mit nachhaltiger Lebensweise dazu beizutragen, dass alle Menschen auf der Welt gut leben können. Das birgt nicht weniger Tücken als das ganz normale Leben anderer Menschen auch. KEIN RICHTIG FALSCHES LEBEN ist ein unterhaltsames Porträt, entstanden in teilnehmender Beobachtung. Er zeigt aus nächster Nähe, was genau in Sieben Linden großartig und was besonders anstrengend ist.