Der Tod trägt pink. Kurz vor dem Pandemie-Shutdown entstand dieses hellsichtige Bedrohungsszenario - stark gespielt und inszeniert
Eine mysteriöse, rosafarbene Giftwolke zwingt die Menschen in ihren Häusern zu bleiben. Auch Giovana und Yago, die sich gerade erst auf einer Party kennengelernt hatten, stecken nach ihrem One Night Stand unfreiwillig zusammen in Giovanas Wohnung fest. Gemeinsam versuchen sie, diese Ausnahmesituation zu überstehen. Sie gewöhnen sich aneinander, nehmen ein gemeinsames Leben auf und warten darauf, dass die Wolke wieder verschwindet.
Kurz vor dem Corona-Shutdown gedreht, nimmt die Erzählung von "The Pink Cloud" verblüffend realitätsnah die Gefühle der Isolation im Angesicht einer unsichtbaren Bedrohung vorweg. Obwohl das Drehbuch bereits 2017 entstand und der Film 2019 gedreht wurde, wirkt der Film fast prophetisch: Videocalls, politische Unsicherheit, monotone Routinen und psychische Belastungen erinnern stark an die realen Lockdowns zu Pandemiezeiten. Das Kammerspielartige Setting wird dabei vom großartigen Darstellerpärchen und ihrem haargenau sezierten Verhältnis zueinander getragen.
Der brasilianischen Regisseurin Iuli Gerbase ist dabei ein intensives, unter die Haut gehendes Beziehungsdrama gelungen, das weniger Sci-Fi-Anleihen hat als vielmehr eine emotionale Studie über Isolation und menschliche Nähe darstellt und damit die Kritik weltweit überzeugen konnte.
Eine mysteriöse, rosafarbene Giftwolke zwingt die Menschen in ihren Häusern zu bleiben. Auch Giovana und Yago, die sich gerade erst auf einer Party kennengelernt hatten, stecken nach ihrem One Night Stand unfreiwillig zusammen in Giovanas Wohnung fest. Gemeinsam versuchen sie, diese Ausnahmesituation zu überstehen. Sie gewöhnen sich aneinander, nehmen ein gemeinsames Leben auf und warten darauf, dass die Wolke wieder verschwindet.
Kurz vor dem Corona-Shutdown gedreht, nimmt die Erzählung von "The Pink Cloud" verblüffend realitätsnah die Gefühle der Isolation im Angesicht einer unsichtbaren Bedrohung vorweg. Obwohl das Drehbuch bereits 2017 entstand und der Film 2019 gedreht wurde, wirkt der Film fast prophetisch: Videocalls, politische Unsicherheit, monotone Routinen und psychische Belastungen erinnern stark an die realen Lockdowns zu Pandemiezeiten. Das Kammerspielartige Setting wird dabei vom großartigen Darstellerpärchen und ihrem haargenau sezierten Verhältnis zueinander getragen.
Der brasilianischen Regisseurin Iuli Gerbase ist dabei ein intensives, unter die Haut gehendes Beziehungsdrama gelungen, das weniger Sci-Fi-Anleihen hat als vielmehr eine emotionale Studie über Isolation und menschliche Nähe darstellt und damit die Kritik weltweit überzeugen konnte.