Wie würde man selbst handeln? Bewegendes, bildstarkes Drama um eine mit Fluchtschicksalen konfrontierte Gran Canaria-Touristin
Eigentlich wollte Nathalie (Sabine Timoteo) auf Gran Canaria nur dem eiskalten Silvester in Deutschland entfliehen. Da trifft sie an der sonnendurchfluteten Küste auf ein gestrandetes Flüchtlingsboot.
Viele der afrikanischen Flüchtlinge sind tot oder schwer geschwächt. Besonders berührt ist sie vom Schicksal des Flüchtlings Zola (Hubert Koundé) und seines Sohnes Mamadou (Dami Adeeri), denen sie spontan hilft. Die Begegnung verändert Nathalies Leben und bringt sie in Konflikt mit ihrem hinterherreisendem Geliebten (Friedrich Mücke) sowie den Behörden.
Parallel dazu wird die Geschichte des spanischen Grenzpolizisten José (Álex González) erzählt, der mit seiner strikten Haltung gegenüber Flüchtlingen konfrontiert wird – auch innerhalb seiner Familie, die sich an der Drogensucht seiner Schwester aufreibt.
Maggie Perens Film verwebt die drei Perspektiven zu einem eindringlich vielschichtigen Drama, das die moralischen Dilemmata und die Absurdität des Nebeneinanders von Urlaubsidylle und menschlichem Leid zeigt. Die nachdenklich stimmende Erzählung verzichtet auf moralische Wertungen und lädt stattdessen dazu ein, sich selbst zu fragen: Was würde ich tun?
Eigentlich wollte Nathalie (Sabine Timoteo) auf Gran Canaria nur dem eiskalten Silvester in Deutschland entfliehen. Da trifft sie an der sonnendurchfluteten Küste auf ein gestrandetes Flüchtlingsboot.
Viele der afrikanischen Flüchtlinge sind tot oder schwer geschwächt. Besonders berührt ist sie vom Schicksal des Flüchtlings Zola (Hubert Koundé) und seines Sohnes Mamadou (Dami Adeeri), denen sie spontan hilft. Die Begegnung verändert Nathalies Leben und bringt sie in Konflikt mit ihrem hinterherreisendem Geliebten (Friedrich Mücke) sowie den Behörden.
Parallel dazu wird die Geschichte des spanischen Grenzpolizisten José (Álex González) erzählt, der mit seiner strikten Haltung gegenüber Flüchtlingen konfrontiert wird – auch innerhalb seiner Familie, die sich an der Drogensucht seiner Schwester aufreibt.
Maggie Perens Film verwebt die drei Perspektiven zu einem eindringlich vielschichtigen Drama, das die moralischen Dilemmata und die Absurdität des Nebeneinanders von Urlaubsidylle und menschlichem Leid zeigt. Die nachdenklich stimmende Erzählung verzichtet auf moralische Wertungen und lädt stattdessen dazu ein, sich selbst zu fragen: Was würde ich tun?