Hildegard Knef als ominöse Gräfin in einem nachdenklich reflektierenden Spätwerk von Billy Wilder ("Manche mögen's heiß", "Sunset Boulevard")
In einem seiner letzten Filme wirft Billy Wilder ("Manche mögen's heiß") einen liebevollen und zugleich ironischen Blick auf das längst untergegangene Star-System Hollywoods.
Im Mittelpunkt steht ein finanziell angeschlagener Independent-Produzenten (William Holden), der der scheinbar alterslosen Schauspielerin Fedora (Marthe Keller) zu ihrem Comeback zu verhelfen versucht – und damit sich selbst zu seinem eigenen Glück. Seine Suche führt ihn auf die griechische Insel Korfu, wo Fedora zurückgezogen mit einer polnischen Gräfin (Hildegard Knef) lebt - und dort scheinbar wie eine Gefangene festgehalten wird...
"Fedora" (1978) lässt sich als melancholisch-elegische Reflexion über den Mythos Hollywood und den Verfall von Ruhm lesen. Meisterregisseur Billy Wilder verbindet dafür die Struktur eines Rätselplots mit einer tiefen, fast schon bitteren Nostalgie für den vergangene Glanz. Dabei entsteht eine dichte, ein bisschen morbide Atmosphäre, die an seinen Film "Sunset Boulevard" erinnert, jedoch weniger bissig-satirisch daherkommt.
Vielmehr mutet "Fedora" wie ein stilles, nachdenkliches Spätwerk an, das Wilders kritischen Blick auf die Filmindustrie mit einer persönlichen Reflexion über Vergänglichkeit und Selbsttäuschung verbindet.
In einer prägnanten Nebenrolle ist Mario Adorf als Hotelier zu sehen.
In einem seiner letzten Filme wirft Billy Wilder ("Manche mögen's heiß") einen liebevollen und zugleich ironischen Blick auf das längst untergegangene Star-System Hollywoods.
Im Mittelpunkt steht ein finanziell angeschlagener Independent-Produzenten (William Holden), der der scheinbar alterslosen Schauspielerin Fedora (Marthe Keller) zu ihrem Comeback zu verhelfen versucht – und damit sich selbst zu seinem eigenen Glück. Seine Suche führt ihn auf die griechische Insel Korfu, wo Fedora zurückgezogen mit einer polnischen Gräfin (Hildegard Knef) lebt - und dort scheinbar wie eine Gefangene festgehalten wird...
"Fedora" (1978) lässt sich als melancholisch-elegische Reflexion über den Mythos Hollywood und den Verfall von Ruhm lesen. Meisterregisseur Billy Wilder verbindet dafür die Struktur eines Rätselplots mit einer tiefen, fast schon bitteren Nostalgie für den vergangene Glanz. Dabei entsteht eine dichte, ein bisschen morbide Atmosphäre, die an seinen Film "Sunset Boulevard" erinnert, jedoch weniger bissig-satirisch daherkommt.
Vielmehr mutet "Fedora" wie ein stilles, nachdenkliches Spätwerk an, das Wilders kritischen Blick auf die Filmindustrie mit einer persönlichen Reflexion über Vergänglichkeit und Selbsttäuschung verbindet.
In einer prägnanten Nebenrolle ist Mario Adorf als Hotelier zu sehen.