Ergreifend fiktionalisiert: Ein TV-Team ringt 1961 um die Übertragung des Naziverbrecher-Prozesses in Jerusalem
Jerusalem im Jahr 1961: Ein Team von Fernsejournalisten um Milton Fruchtman (Martin Freeman) und Leo Hurwitz (Anthony LaPaglia) hat sich ein ebenso engagiertes wie wahnwitziges Projekt auf die Fahnen geschrieben: Sie wollen den in Israel stattfindenden Prozess gegen den ehemaligen SS-Obersturmbannführer Adolf Eichmann, einer der Hauptorganisatoren des Holocaust, weltweit im Fernsehen übertragen.
"Der Fall Eichmann" fiktionalisiert eine medienhistorisch überaus bedeutsame Episode aus der US-amerikanischen Fernsehgeschichte, die auch im heutigen Ringen um Wahrheit, Authentizität und den Umgang mit Geschichte nichts an Aktualität eingebüßt hat.
Trefflich besetzt, wirft das spannende Drama einen Blick auf die Friktionen und Schikanen, denen das Team während der Produktion ausgesetzt war. Und dabei ein Medienereignis schuf, über das täglich in bis zu 38 Ländern berichtet wurde.
Dadurch, dass echte Archivbilder der damaligen Gerichtsszenen sowie Aufnahmen von Eichmanns Gräueltaten ergreifend in die Handlung integriert werden, leistet der Film von Paul Andrew Williams ("Song for Marion") genauso wie der Prozess, von dem er erzählt, wichtige Aufklärungs- und Erinnerungsarbeit.
Jerusalem im Jahr 1961: Ein Team von Fernsejournalisten um Milton Fruchtman (Martin Freeman) und Leo Hurwitz (Anthony LaPaglia) hat sich ein ebenso engagiertes wie wahnwitziges Projekt auf die Fahnen geschrieben: Sie wollen den in Israel stattfindenden Prozess gegen den ehemaligen SS-Obersturmbannführer Adolf Eichmann, einer der Hauptorganisatoren des Holocaust, weltweit im Fernsehen übertragen.
"Der Fall Eichmann" fiktionalisiert eine medienhistorisch überaus bedeutsame Episode aus der US-amerikanischen Fernsehgeschichte, die auch im heutigen Ringen um Wahrheit, Authentizität und den Umgang mit Geschichte nichts an Aktualität eingebüßt hat.
Trefflich besetzt, wirft das spannende Drama einen Blick auf die Friktionen und Schikanen, denen das Team während der Produktion ausgesetzt war. Und dabei ein Medienereignis schuf, über das täglich in bis zu 38 Ländern berichtet wurde.
Dadurch, dass echte Archivbilder der damaligen Gerichtsszenen sowie Aufnahmen von Eichmanns Gräueltaten ergreifend in die Handlung integriert werden, leistet der Film von Paul Andrew Williams ("Song for Marion") genauso wie der Prozess, von dem er erzählt, wichtige Aufklärungs- und Erinnerungsarbeit.