Multikulturelle Spannungen im Mikrokosmos einer belgischen Schulklasse - ein nuanciertes, starkes Gesellschaftsdrama
Ein Stoff, wie er aktueller nicht sein könnte: Amal (Lubna Azabal), eine junge Lehrerin an einer belgischen Schule, fällt durch ihre unkonventionellen Unterrichtsmethoden auf. Als sie im Literatur-Unterricht das Werk eines muslimischen Autors zum Thema macht, der offen über bi- und homosexuelle Lebenseinstellungen schreibt, verursacht Amal in ihrer Klasse einen heftigen Eklat.
Beleidigte Schüler, viele von ihnen mit Migrationshintergrund, verlassen den Unterricht. Erzürnte Eltern fordern ihre Entlassung. Und als unverhohlene Drohungen ihre Sicherheit gefährden, wird das Leben für Amal zu einem absoluten Albtraum… Und doch setzt die engagierte Lehrerin alles daran, einer ihrer Schülerinnen, die wegen des Verdachts auf Homosexualität massiv bedroht wird, zu helfen.
Als gesellschaftspolitisches Drama setzt sich Jawad Rhalibs „Amal“ (2023) intensiv mit den Spannungen in einer multikulturellen europäischen Stadt auseinander, in der die Weltanschauungen und Vorlieben miteinander ringen. Dabei reflektiert der Film nicht nur reale gesellschaftliche Debatten um Extremismusprävention und kulturelle Spannungsfelder. Er thematisiert auch die strukturellen Herausforderungen innerhalb europäischer Schulsysteme.
Ein Stoff, wie er aktueller nicht sein könnte: Amal (Lubna Azabal), eine junge Lehrerin an einer belgischen Schule, fällt durch ihre unkonventionellen Unterrichtsmethoden auf. Als sie im Literatur-Unterricht das Werk eines muslimischen Autors zum Thema macht, der offen über bi- und homosexuelle Lebenseinstellungen schreibt, verursacht Amal in ihrer Klasse einen heftigen Eklat.
Beleidigte Schüler, viele von ihnen mit Migrationshintergrund, verlassen den Unterricht. Erzürnte Eltern fordern ihre Entlassung. Und als unverhohlene Drohungen ihre Sicherheit gefährden, wird das Leben für Amal zu einem absoluten Albtraum… Und doch setzt die engagierte Lehrerin alles daran, einer ihrer Schülerinnen, die wegen des Verdachts auf Homosexualität massiv bedroht wird, zu helfen.
Als gesellschaftspolitisches Drama setzt sich Jawad Rhalibs „Amal“ (2023) intensiv mit den Spannungen in einer multikulturellen europäischen Stadt auseinander, in der die Weltanschauungen und Vorlieben miteinander ringen. Dabei reflektiert der Film nicht nur reale gesellschaftliche Debatten um Extremismusprävention und kulturelle Spannungsfelder. Er thematisiert auch die strukturellen Herausforderungen innerhalb europäischer Schulsysteme.